Starkbierzeit

    |   Blogbeitrag

    Unser Star-Sommelier, Thorsten Brück, hat seinen Weinkeller verlassen und für Sie das Starnberger Brauhaus erkundet.

    Der SEENATOR

    Der SEENATOR – ein traditioneller Doppelbock – wird nach dem Bayerischen Reinheitsgebot mit bestem Brauwasser gebraut. Malzig, süffig und wie es sich gehört –

    dunkel und stark gebraut – ist der SEENATOR mit seinen 7,5 % Vol. nicht nur in der Fastenzeit (zwischen Aschermittwoch und Ostern) ein wahres Schmankerl. Am besten schmeckt das Starkbier gut gekühlt aus dem Steinkrügerl.

    Namensgeber aller Biere, die mit „-ator“ enden, ist der Salvator, ein Starkbier, das der bayerische Brauer Franz Xaver Zacherl 1806 zum Ausschank brachte. Der Name Salvator geht dabei angeblich auf den ursprünglichen Namen „Sankt-Vater-Bier“ zurück, den die Braumönche nutzten. Dieses Starkbier wurde durch den König gefördert. König Ludwig I. erteilte dem Bier, das einen höheren Stammwürzegehalt besaß als das übliche Lagerbier, seinen königlichen Segen.

     Die Entwicklung des Starkbieres erfolgte durch Mönche, um in der Fastenzeit genügend Kalorien zu sich zu nehmen, da Starkbier eine höhere Stammwürze und somit mehr Zuckergehalt hat.

    Den Seenator wird nur in der Fastenzeit direkt von der Brauerei verkauft und ist somit nicht im freien Handel erhältlich. Er zählt zu den Edelbieren und ist quasi die Unterschrift (Signatur) des Braumeisters. Dieses Starkbier wird aus vielen verschiedenen Malzen gebraut, z.B. dem Karamellmalz.

    Der Brauvorgang dauert in der Regel nicht länger als bei anderen Bieren, jedoch beträgt die Lagerzeit bis zum Ausschank ca. 2 Monate.



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